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Stuart Pigotts Weinwelt, November 2007
Riesling, Bremmer Calmont Goldkapsel, 2006
Mein Wein des Monats:
2006er Bremmer Calmont Riesling Goldkapsel
... Ganz treu dem Jahrgangstypus und ebenso gelungen ist der 2006er Riesling „Goldkapsel“ aus der Spitzenlage Bremmer Calmont von Weingut Franzen in Bremm. 16 Euro ist nicht wenig für eine Flasche Wein, aber es handelt sich um einen grandiosen herben Riesling, der zugleich üppig und fein, wunderbar ausgewogen und markant-mineralisch im Finale ist. In Kontext der feinherben Moselweine des Jahrgangs ist 13% Alkoholgehalt auch moderat, und die wenigen Gramm unvergorene Traubensüße sind perfekt integriert. Sicher ist das nicht mein Idealwein zum zarten Fischgericht, aber zum gebratenen Freilandhuhn mit Morchelsoße oder geschmorten Entenschenkeln mit Teltower Rübchen kann ich mir nichts besser vorstellen, außer vielleicht einen älteren Jahrgang des gleichen Weins.
Stuart Pigott, "Wein spricht Deutsch" 2007
Riesling, Bremmer Calmont, 2006
".. Bei Franzens einfachem Calmont behält man noch einen Fuß auf dem steinigen Boden von Europas steilstem Weinberg - doch mit dem anderen steht man bereits im Himmel. Fest und mineralisch, aber auch ätherisch ist der zarte Schmelz des Weins von einer lebhaften Frische balanciert. Solch ein Wein für solch einen freundlichen Preis ist aber schnell vergriffen!"
aus "Wein spricht Deutsch" von Stuart Pigott
Elflein Werner, Neuss, 01.07.2005
Riesling, Bremmer Calmont, 2003
Wein des Tages
2003er Bremmer Calmont
Riesling »Calidus Mons«
Reinhold Franzen, Bremm
Weißgold mit leuchtenden Reflexen. Konzentrierter, feinwürziger Duft nach tropischen Früchten mit zarten Anklängen von Minze und Spuren von Nougat. Am Gaumen mit kraftvollem Auftakt. Spürbarer, aber dennoch gut integrierter Alkohol. Sehr intensive Mineralität. Hervorragende Harmonie zwischen der moderaten, aber hinreichend präsenten Säure und der zarten Fruchtsüße. Halbtrockenes Geschmacksbild. Exzellente Länge. Im Nachhall wieder tropische Früchte und Minze. Kann noch zulegen. Bis 2008.
Mario Scheuermann, 05.11.2005
Riesling, Bremmer Calmont, 2003
Steillage = Leidenschaft.
Was herauskommen kann, wenn ein Winzer ganz dieser Passion lebt, zeigte vor allem Ulrich Franzen mit seinem Calidus Mons 2003. Geerntet mit 105 Grad von über 70 Jahre alten Rebstöcken in der steilsten Weinbergslage Europas als Krönung eines Jahrgangs, der bereits jetzt wegen seines extremen Klimaverlaufs als Jahrtausendjahrgang gilt. Bis weit in den Juli hinein hat der Wein gegoren, ehe er bei 13 % Vol. Alkohol und 14 g/L Restzucker stehen geblieben ist. Im Ergebnis ein wahrhaft großer Wein, wuchtig, massiv und dennoch mit einer inneren Balance. Da ist nichts zu schmecken von Primärfrucht. Das ist pure erdige Mineralität, leicht rauchig. Der Wein zeigt voll und ganz die Ausprägung seines Terroirs. Da vereinen sich leichte Petrolnuancen, Honignoten, erdige Töne, zarte Restsüsse, alkoholischer Schmelz zu einem dichten Extrakt des heißen Bodens, auf dem der Wein gewachsen ist. Eine perfekte Interpretation der Natur durch den Menschen.
Werner Elflein - Weinforum Wein-Plus, Neuss, 05.08.2004
Riesling, Bremmer Calmont, 2002
CALIDUS MONS 2002 (CALMONT)
Grünliches Zitronengelb. Feinwürziger, mineralischer Duft nach Pomeranze und Mandarine mit floralen Anklängen. Hochkonzentrierte Frucht. Wirkt am Gaumen dennoch sehr elegant. Reife, ausgewogene Säure. Vielschichtige Mineralität. Spürbare Restsüße. Nicht ganz trocken. Nahezu perfekte Balance. Komplexer Abklang. Zurzeit in hervorragender Verfassung. Jetzt trinken, oder bis 2006.
Fazit: Ein Riesenstoff, der sich nicht hinter den besten trockenen Rieslingen der Welt verstecken muss - im Gegenteil. Solche Weine sind's, die einfach Spaß machen MÜSSEN. Diese Konzentration auf der einen Seite, und die einmalige Eleganz auf der anderen Seite - das kriegt man nur mit Riesling und in Deutschland hin! Konkurrenzlos gut! Es lebe die Steillagenkultur!
Till David Ehrlich, Berlin, 24.05.2003
Riesling, Bremmer Calmont, 2001
CALIDUS MONS 2001 - CALMONT
Irrer Duft mit Aromen von Zitronen-Thymian, Süßholz und Feige, von rauchigem Mineral geprägt. Im Gaumen wuchtige Struktur mit spannungsgeladenem Säurespiel, mineralisches Korsett. Komplexität und Dichte. Betörender Wein, voller Schönheit und Tiefe. Langes, druckvolles Finish. Viel Potenzial.
Till David Ehrlich, Berlin, 24.05.2003
Riesling, Bremmer Calmont , 2002
BREMMER CALMONT GOLDKAPSEL
Schöne Aromen von gedörrten Aprikosen und Nüssen, starke Mineralik. Tolles Säurespiel: reif und rund. Große Harmonie und zugleich innere Spannung. Komplex und tief. Druckvoller Nachklang.
Till David Ehrlich, Berlin, 24.05.2003
Riesling, Bremmer Calmont, 2002
Intensive Mineralik, saftiges Spiel mit Aromen von gelben Früchten und frischer Walnuss. Harmonisch, voller Spannung und Kraft, nachhaltig. Potenzial.
Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, Bremmer Calmont, 2001
BREMMER CALMONT
In der Nase deutlich schiefrige Noten, Hauch rauchig, etwas floral, am Gaumen tiefe Frucht, wiederum die zarte Bremmer Würze, sehr angenehme Säure, animierend, lebendig, langer, schöner Abgang. Bringt den Weinberg ungefiltert, riecht wie der Calmont an einem aufgelockert bewölkten Mittag.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, 2001
FRANZEN-RIESLING
Feine Mineralik, zarter Schiefer, am Gaumen schöne Frucht, gute Säure, Gutsriesling, schon sehr viel mehr ein guter "Ortsriesling". Wäre ich in Deutschland, den würde ich als Einstiegsdroge sicher auch nehmen: zwingt Süße raus, bringt trocken fein den Orts-Charakter rein.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, Neefer Frauenberg, 2001
Feiner, angedeuteter Pfirsichton, dezente Mineralik, am Gaumen viel Frucht, elegant, dabei schöne Tiefe, wiederum zarte Schieferwürze, aber anders als Calmont. Nuancenreicher Abgang.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, Bremmer Calmont, 2000
In Wien verkostet:
-RIESLING CALIDUS MONS 2000
Was für ein Wein ! Und was für ein Glück für den Calmont, dass es Franzen gibt ! Alle Beteiligten spendeten Standing Ovations, NACH einem Tag auf der Vievinum. Der Applaus wollte kein Ende nehmen. Diskussion pro - kontra Restzucker sinnlos, ging im Jubel unter.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, Bremmer Calmont, 2001
In der Nase noch sehr verschlossen, fast ein wenig "harzig", Anklänge an reife gelbe Früchte, Weingartenpfirsich, Trockenfrüchte, am Gaumen
konzentriert, würzig, mit nuancenreichen tiefen Fruchtnoten, extrem lang. Die Konzentration der Mineralik ist beeindruckend, abgesehen von dem
verteufelt klaren Sortenton. Riecht wie der Calmont an einem sonnigen Mittag.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Weißer Burgunder, 2001
Feiner Duft, Hauch Blüten, am Gaumen subtile Frucht, sehr fein, angenehm, harmonisch, dabei komplex, elegant, schöne Länge. Der Wein dürfte so Manchem Kopfzerbrechen bereiten, der die Sorte nur aus Baden kennt. Vorbildlicher Sortencharakter.
Karl Bajano, Wien, 11.06.2001
Riesling, Neefer Frauenberg, 2001
Ätherische Frucht, tiefer Pfirsich, am Gaumen fruchtig - elegant, mit deutlicher, aber sehr geschliffener Säure, feine Fruchtnoten, gelbe Früchte, schöne Länge. Nicht ganz so streng wie Calmont, perfekt für Freunde der dezenten Mineralik.
Peter Bourdeaux, Frankfurt, 27.08.2002
Riesling, Bremmer Calmont, 2001
Er leuchtete im Glase und schon durch die klaren Fruchtaromen konnte man den Schiefer riechen.
Auch am Gaumen zeigt dieser Wein eine wunderschöne Mineralität, die in einem mittellangen Abgang langsam ausklingt. Dieser Wein trägt seine Herkunft in sich.
Peter Bordeaux, Frankfurt, 27.08.2002
Riesling, Bremmer Calmont, 2001
Helles Goldgelb, läuft wie Öl ins Glas
Ausgesprochen vielschichtige Nase, cremig, Grapefuchtaromen, verändert sich ständig, Schnupperspaß scheinbar ohne Ende (zu schade zum trinken) Dagegen am Gaumen zunächst verhalten, erst im Abgang tauchen die Aromen wieder auf.